Anfang Dezember 2000 ist ein 10jähriger
Junge in Köln bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen. Er hätte,
laut Presseberichten, noch gerettet werden können, wenn die entsprechenden
Feuerwehrzufahrten durch falsch geparkte Autos nicht versperrt gewesen wären.
Wir haben dies zum Anlaß genommen,
um auf dieser Seite auf solche Situationen hinzuweisen und wollen ein paar
Beispiele zeigen, wie man es nicht machen sollte.
Am 7. April 2001 sind wir mit
Unterstützung der Löschgruppe Letmathe (bei den Kameraden möchten wir uns
an dieser Stelle recht herzlich bedanken, daß sie uns überall hin
gefolgt sind) und deren Drehleiter durch Iserlohn gefahren und haben folgende
Straßen kontrolliert:
- Dördel
- Kluse / Treppenstraße
- Südstr.
- Altstadt / Obere Mühle
- Bergwerkstr.
- Bömbergring
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- Pütterstraße / Bonstedtstraße
- Altsümmern / Elsterstraße
- Theodor-Hürth-Straße
- Fritz-Reuter-Weg
- Bachstraße
- Humpfertstraße
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Wir sind positiv von dem Ergebniss überrascht, denn die Drehleiter ist
fast überall durchgekommen. Gespräche mit Autofahrern und Anwohner hat gezeigt, daß die meisten positiv dieser Aktion gegenüber eingestellt
waren. Zwar gabe es hier und da mal einen Anwohner, der etwas gummelig war, weil er jetzt sein Auto weg fahren mußte, damit wir
mit der Drehleiter weiter fahren können.
Alles in Allem ist der Test positiv verlaufen.
Auf der Homepage des IKZ war dann am 9. April 2001 folgender Bericht zu sehen.
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Auch wenn diese Szene an der Elsterstraße in Sümmern gestellt ist,
sie verdeutlicht doch, dass gedankenloses Parken Rettungsfahrzeugen den Weg versperren kann. Dies hatte die Jugendfeuerwehr am Samstag bei
Kontrollfahrten mit der Drehleiter im Stadtgebiet "getestet".
Foto: Ulrich Steden (IKZ) |
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Zeitungsartikel vom 9. April 2001 im IKZ.
Hier nun ein paar unserer Fotos, wo wir mit der Drehleiter
nicht mehr oder nur ziemlich langsam vorwärts kamen.
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Hier in der Hochstraße wurde unsere Weiterfahrt durch einen Kleinlaster erschwert.
Foto: JF Iserlohn |
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An der Kreuzung Kluse / Treppenstraße wurde unsere Weiterfahrt durch Pfosten behindert.
Man kann diese Pfosten nur mit dem entsprechenden Schlüssel entfernen, aber auch dies kostet Zeit.
Foto: JF Iserlohn |
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Die Einfahrt in die Ohlauerstraße gestaltete sich schwierig, da hier die Autos an der
rechten Seite parkten und die linke Seite der Straße durch Hecken begrenzt war. Auch hier wurde die Weiterfahrt durch parkende Autos verlangsamt.
Foto: JF Iserlohn |
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